Juli/August 2021

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Sommer

Dieses Wort hat einen wunder-baren Klang. Es lässt angenehm an Sonne denken. Und an Natur mit all ihrer Schönheit. Die Wiesen sind erblüht und schon in ihrer vollen Pracht zu Heu und Futter für das Vieh geworden. Blumen blühen in den Gärten, sie quellen über von Kräutern und Früchten.

Vielleicht erfreut sich nur ein Teil der Menschen in unseren Breiten an der Natur, weil sie uns er-nährt. Das empfinden sie als selbstverständlich. Das Wort Sommer lässt sie eher an Ferien und Urlaub, Erholung und Frei-sein denken. An „Unterwegs-sein“, „das Weite suchen“. Auf diese Zeit freuen sich Familien und Einzelne das ganze Jahr. Die Freude darüber ist etwas Wunderbares. Schön ist es, eine Urlaubsreise zu unternehmen.

Viele können es sich gottlob noch leisten. Schöner als sonst ist aber auch der Sommer in der eigenen Heimat, sie ist bereit für kleine Entdeckungen und zum Genießen.
Nicht zu vergessen, dass religiöse Menschen mit Sommer, Sonne und Gedeihen der Natur auch den dankbaren Gedanken verbinden, dass hinter der Schöpfung der Schöpfer steht.

Mancher sieht hinter allem nur den Teufel und das Böse, hat wie der Mistkäfer nur Freude am Mist der anderen - ihm stinkt die ganze Welt - und er vergisst, wie herrlich es ist, auf das Gute und Schöne zu schauen und es auch für sich zu finden.           
   
In diesem Sinn einen wunderschönen Sommer – Pfarrer Koschat