Aktuelles Jänner 2022

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Zeit für sich

Damit meine Zeit eine angenehme Zeit wird, braucht es heilsame Rituale. Wir sind ständig den Erwartun-gen anderer Menschen ausgesetzt. Die Familie hat Erwartungen an uns, die Firma, der Verein, die Gesellschaft. Wenn wir immer nur Erwartungen erfüllen müssen, haben wir den Eindruck, dass wir von außen gelebt werden. Das macht uns leicht bitter und hart. Das ist vor allem am Abend häufig zu beobachten. Viele Menschen kommen von der Arbeit heim, sind aber mit dem Kopf noch dort. So sind sie zwar körperlich zu Hause, aber nicht seelisch, nicht mit ihrem Herzen. Die Kinder merken sofort, ob die Eltern die Tür zur Arbeit geschlossen haben oder ob sie gedanklich noch dort sind.

Da braucht es Rituale, die uns Zeit schenken, die uns selbst gehört, über die niemand sonst bestimmen kann: Spazieren mit dem Hund, mit den Blumen sprechen, ein paar Seiten in einem guten Buch lesen oder einfach nur den Ausblick vom Balkon genießen und dabei bewusst die frische Luft einatmen. Wenn wir jeden Tag eine Zeit haben, die uns gehört, die wir genießen können, in der wir uns frei fühlen, dann wird auch die übrige Zeit davon beeinflusst. Wir werden dann nicht einfach nur funktionieren. Nicht nur die Rituale im Jahresablauf oder im Kirchenjahr geben unserem Leben einen Rhythmus vor, auch tägliche Rituale vermögen Struktur zu schaffen, spenden Vorfreude und Genuss.
(In Anlehnung an Anselm Grün“ Kleine Auszeit für dich“,
Vier-Türme-Verlag)



Wie schon im Vorjahr sind wir auch heuer wieder bemüht, dass Ihnen die Heiligen Drei Könige Gottes Segen überbringen und Spenden für Selbsthilfe-projekte in den ärmsten Ländern der Welt erbeten können. Aus heutiger Sicht sind sie unter Einhaltung größter Sicherheitsvorkehrungen (so erfüllen z.B. alle Beteiligten die 3-G-Regel) von 2. bis 5. Jänner im Pfarrgebiet unterwegs, besuchen dabei allerdings nur Familien in Einfamilienhäusern, da das Betreten von Innenräumen aus Sicherheitsgründen für alle Beteiligten untersagt ist.
Als Alternative für die BewohnerInnen von Wohnhausanlagen singen die Sternsinger:

* am 2. Jänner in der Stiftskirche um
  10.45h/ 11.30h/ 14.00h/ 14.30h/ 15.00h
* bei den Gottesdiensten am 6. Jänner um 8 Uhr in
   Stein und um 10 Uhr in der Stiftskirche.
Caspar, Melchior und Balthasar wünschen allen Menschen im Pfarrgebiet auch auf diesem Weg ein segensreiches neues Jahr. Ihre Spenden werden in rund 500 Sternsingerprojekten wirksam eingesetzt. Herzlichen Dank!
Infos und online spenden auf www.sternsingen.at oder auf das Konto der Katholischen  Jungschar/ Dreikönigsaktion, IBAN AT67 3900 0001 0114 4286.

© Harald Oppitz (KNA)


Jahresstatistik 2021

Auch die Kultur des Feierns hat durch Covid-19 stark gelitten. Freudige Familienfeste im großen Stil wie Trauungen und Taufen waren nur selten möglich. Freunde und Bekannte konnten wegen der Restrik-tionen oft nicht an Begräbnissen teilnehmen; Erst-kommunionkinder und Firmlinge mussten sich genau überlegen, wen sie aufgrund der Einschränkungen zu ihrem Fest einladen. Hoffen wir, dass 2022 uns mehr Grund zur Freude und zur Gemeinschaftspflege bieten wird!

-  52 Taufen                        (+   4 in Keutschach = 56)
-   12 Trauungen                 (+   3 in Keutschach = 15)
-  44 Beerdigungen             (+ 28 in Keutschach = 72)
-  43 Erstkommunionkinder (+   8 in Keutschach = 51)
-  21 Firmkandidaten           (+ 17 in Keutschach = 38)
-    5 Wiederaufnahme        (+   1 in Keutschach =   6)


Aktuelle Covid-19-Bestimmungen

Nicht wissend, was dieses Virus noch alles mit uns vorhat, sei auf die momentanen Covid-19-Schutz-maßnahmen im kirchlichen Bereich hingewiesen:
* Desinfizieren der Hände
* FFP-2-Maske während des Gottesdienstes
* Mindestabstand von 1 Meter zu Personen, die nicht
  im selben Haushalt leben
Etwaige Änderungen entnehmen Sie bitte wie stets den Medien.


Firmlinge als Weihnachtswichtel

Neben der Vermittlung christlichen Wissens haben wir (und viele andere Pfarren) in den letzten Jahren die Schärfung der ökologischen und vor allem sozialen Sinne der Firmlinge in den Vordergrund gerückt. Entsprechende Projekte werden im Zuge der Firmvorbereitung angeboten; zusätzlich sollten sich die jungen Menschen selbst noch eine Aktion überlegen, mit der sie ihren Mitmenschen Freude bereiten können. Das ist ihnen auch schon in man-cherlei Hinsicht gelungen. So wurden in Keutschach Kekse gebacken und am 2. Adventsonntag an die Gottesdienstbesucher verschenkt. In der Küche einer Viktringer Jugendlichen wurden für die Nikolausfeier im Pfarrkindergarten 75 wunderschöne Lebkuchen-männer gebacken. Ein weiteres Mädchen hat bei der „Team Österreich Tafel“ bei der Ausgabe von Lebensmitteln geholfen. In einer gemeinsamen Aktion haben Firmlinge im Pfarrhof Kekse gebacken und den „Stammgästen“ des Seniorenclubs persön-lich zugestellt. (Auch die Kirchenzeitung „Der Sonntag“ hat darüber berichtet.) Knapp vor Weihnachten besuchten zwei Mädchen „Aufwind“, eine von AVS betreute Wohneinrichtung für 10 junge Mütter mit deren Kindern. Mit ihm Gepäck waren selbstgebackene Kekse und persönlich gestaltete Weihnachtswünsche, mit denen sie die jungen Familien ebenso wie die Betreuerinnen überraschten und erfreuten (siehe Foto). Und was kann schöneres geschehen, als dass die jungen Menschen dann noch sagen, dass diese Aktionen für sie schöne Erfahrungen und sie selbst durch die Begegnungen und Gespräche Beschenkte sind!

Liebe Firmkandidaten – wir danken euch für euer beispielhaftes Engagement, euer Mitgefühl und euer großes Herz!


Maria mit dem Kinde lieb - Krippenausstellung vom 15. bis 19. Dezember

Mit einer kurzen Segensfeier wurde unsere mittler-weile vierte Krippenausstellung eröffnet. Der Viktringer Krippenbauer Herbert Urabl hat wieder mit viel Liebe einen repräsentativen Querschnitt an Krippen zusammengestellt. Zu sehen gab es sie in den verschiedensten Größen, aus unterschiedlichen Ländern – von Österreich über Kroatien, Polen, Sizilien bis hin zu Kenia, Peru oder Ägypten – und vor allem aus mannigfachen Materialien: Buddha-, Papier- oder Kokosnuss, Flaschenkürbis, Zimt-stangen, Zinn, Krepppapier, Kristall, Tuffstein oder Geode, selbstverständlich Holz, Palmstamm, Baum-schwamm und Wurzeln. Neben Ochs, Esel und Schafen tummelten sich Hühner, Gänse, Hunde, Katzen, Vögel, Kamele und sogar Schweinchen. Gemütliche Lagerfeuer spendeten Licht und Wärme, aus den Brunnen „rann“ frisches Wasser und sogar eine mittlerweile still gelegte Säge gab es zu bewundern.
Unter den Ausstellungsbesuchern wurde auch heuer wieder eine Krippe (ohne Figuren) verlost. Der Dank dafür gilt neben Herbert Urabl, der das Zubehör ge-bastelt hat, dem Rotschitzener Krippenbauer Werner Grundnig, der die Krippe gebaut und zur Verfügung gestellt hat. Glücksengerl Grete zog am Ende der Ausstellung die glückliche Gewinnerin - eine Klagenfurterin, die bislang noch keine Krippe hat. Herzlichen Glückwunsch!


Kleines Licht mit großer Wirkung - das Friedenslicht

Auf den Spuren des hl. Martin wandelten viele Viktringer in den ersten November- Tagen, indem sie Bekleidung, Spielwaren, Schreibutensilien, Hygiene-artikel oder Süßigkeiten besorgten, sie zu liebevollen Paketen schnürten und schlussendlich am Sonntag, den 7. November, zum Familiengottesdienst vor der Viktringer Stiftskirche brachten. Sie alle - ob groß oder klein, jung oder alt, Privatpersonen oder Gäste des Restaurants Koschat - unterstützten so die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“, um unbe-kannten Kindern in fernen Ländern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und unvergessliche Momente zu schenken. An die 130 Pakete waren es, die am Ende des Gottesdienstes gesegnet wurden, der den hl. Martin zum Thema hatte. Zahlreiche Volksschul-kinder waren mit ihren Laternen gekommen, um gemeinsam die Lieder vom hl. Martin und vom Laternenfest zu singen und im Zuge eines Martins-spiels die wichtigsten Stationen aus dem Leben dieses beliebten Heiligen präsentiert zu bekommen. Dass sie seine Botschaft verstanden haben – für den Nächsten da zu sein und ihn zu lieben wie sich selbst – haben sie mir ihren Weihnachtspaketen eindrucks-voll unter Beweis gestellt.


Das Ewige Licht brennt im Jänner fur:

VIKTRING
02.01.- 08.01.: ++ d. Fam. Zwander, Kues u. Ang.
09.01.- 15.01.:   + Elfi Luschin
16.01.- 22.01.: ++ d. Fam. Kirchbaumer u. Ang.
23.01.- 29.01.:      zum Dank u. auf gute Meinung
                            (Fr. Pressegger)

STEIN
02.01.- 08.01.: ++ Anton u. Josefa Schofnegger
09.01.- 15.01.: ++ d. Fam. Mikula u. Regitnig
16.01.- 22.01.: ++ Josefine u. Kurt Morell
23.01.- 29.01.: ++ d. Fam. Bürger u. Rutter


Wortgottesdienst im Senecura Waldhaus

Mo, 10.01., 10.00 Uhr Taufe des Herrn

Mo, 24.01., 10.00 Uhr  Der Herr hat mich gesalbt

  

Ein Lächeln zum Schlusss

Paradox ist, wenn

* einem das Wasser bis zum Hals steht, weil man im Trockenen sitzt
* im Osten Westen getragen werden
* Linke ihre Rechte missbrauchen
* sich Kahle in den Haaren liegen
* man Blumen, die nicht wachsen, als Wachsblumen bezeichnet
* eine Birne zum Zankapfel wird
* eine Süßwarenverkäuferin sauer ist
* ein Antialkoholiker eine Schnapsidee hat.


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Wenn du jemanden ohne Lächeln siehst, dann schenke ihm Deines.                
Jim Daniels