Aktuelles Mai 2022

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Nach Ende der Einspruchsfristen, Berufungs- und konstituierender Sitzung stehen unser neuer Pfarrgemeinderat sowie die einzelnen Aufgaben nun fest:

Pfarrer Koschat Hans - Liturgie
Vikar Lakkapamu Joseph - Jugend und Firmung
Diakon Pomprein Charly - Entsandter in den  Dekanatsrat, Seniorenheim- Pastoral
DI Adamik Rainer – Wallfahrt, Pilgern, Reisen 
MMag. Bauer Günter, MBA – Obmann, Kleinkinder
Blackert Heinz – Senioren
Dolzer Herta – Territorialgemeinde Viktring
Dr. Fasching Ulla – Erwachsenenbildung
Dr. Goritischnig Melanie – Kinder, Erstkommunion
Mag. Hübl Liliane- Erwachsenenbildung
Janesch Hannes – Stvd. Obmann Finanzausschuss
Kopeinig Josef – Bauangelegenheiten
Kropfitsch Monika – Territorialgemeinde Stein
Krumpl Evi – Ökologie u. Bewahrung der Schöpfung
Kunter Roswitha – Kindergarten
Maurer Theresa, BSc – Kleinkinder
Mag. Miksche Caroline – Soziales und Familie
Mock Gabi – Öffentlichkeitsarbeit
Tarchini Celine – Öffentlichkeitsarbeit
Toriser Hans – Rechnungsprüfer
Walcher Beatrice – Kinder, Erstkommunion

Die offizielle Vorstellung des neuen Pfarrgemeinderates sowie die Verabschiedung der ausgeschiedenen Pfarrgemeinderäte erfolgt bei der Pfarrmesse in Viktring am 12. Juni.
Dem neuen Team wünschen wir hiermit viel Freude, Erfolg und Gottes Segen für die nächsten 5 Jahre,  den Pfarrgemeinderäten „außer Dienst“ sagen wir ein herzliches „Vergelt’s Gott“!


Zu Ehren des hl. Florian

Am 4. Mai ist der Gedenktag unseres Kirchenpatrons der Pfarrkirche in Stein. Wir feiern ihn:

am 4. Mai um 7.30 Uhr
mit der traditionellen Bittprozession und dem Bittamt. Im Anschluss Steh-Frühstück vor der Kirche mit Floriani-Schnitten.
am 15.Mai um 10.00 Uhr
mit einer Festmesse am Friedhofsvorplatz, zelebriert vom Landesfeuerwehrpfarrer KR Mag. Harald  Trus-kaller, musikalisch gestaltet durch ein Bläserquartett.
Die Freiwillige Feuerwehr Viktring-Stein/ Neudorf feiert dabei ihr 125 jähriges Bestehen, 10 Jahre Jugendfeuerwehr und die Segnung des neuen Unimog. Im Anschluss gibt es einen Tag der offenen Tür und Frühschoppen.
Bereits am Vortag stimmt die Feuerwehr mit einem Dämmerschoppen auf die Festivitäten ein mit Beginn um 18.00 Uhr.


Alles Gute den Müttern

Der Muttertag bietet  alljährlich nicht nur Anlass, da-heim mit den Müttern zu feiern, auch im Pfarrleben hat er seinen fixen Platz. Dazu eingeladen sind ne-ben Müttern und Omas alle „mütterlichen“ Menschen.

Muttertagsempfang am 8. Mai
Nach der Pfarrmesse in Viktring laden wir zu einem
kleinen Imbiss vor der Kirche ein.

Mütter in Not – Sondersammlung der Caritas
Besonders in diesem Jahr brauchen Mütter viel Unterstützung, da die Belastungen enorm sind: Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine machen vielen Alleinerziehenden in Kärnten Angst. Die Preise steigen dramatisch. Lebensmittel, Strom, Öl, Gas, Benzin, Mieten werden teurer. Hinzu kommen die Auswirkungen der Corona- Pandemie. Besonders betroffen sind alleinerziehende Mütter, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden und in Armut leben. Die Caritas unterstützt diese Frauen bei finan-ziellen Problemen mit Zuschüssen bei Mietrück-ständen und Stromkosten, mit Windeln, Bekleidung, Hygieneartikeln und Lebensmittelgutscheinen.
2021 konnte mit Spenden 258 Familien mit 544 Kindern in Kärnten geholfen werden. Mit Ihrer Spende am 8. Mai helfen auch Sie mit, Müttern in Not beizustehen, deren Situation zu verbessern und  Perspektiven für ein besseres Leben zu verschaffen.

Feierstunde im Seniorenclub
Wir treffen uns dazu am Freitag, den 13. Mai, um 14.00 Uhr im 1. Stock des Pfarrhofes. Gäste werden auch wieder die Kinder des Pfarrkindergartens sein.


Geh mit auf unserm Weg
Kreuzweg der Firmlinge am 3. April

Das Leiden und Sterben Jesu in sechs ausgewählten Stationen durchlebten die Firmlinge aus Viktring und Keutschach gemeinsam mit ihren Angehörigen am Nachmittag des Passionssonntags: angefangen von der Verurteilung Jesu und der Dornenkrönung über die Aufnahme des Kreuzes und die Entblößung bis hin zum Annageln am Kreuz und sein Sterben.
In kritischen Betrachtungen regten sie dazu an, das eigene Handeln zu überdenken. Wir sind nicht schuld, sagen wir, und trotzdem verurteilen wir wie Pilatus, der seine Hände in Unschuld wäscht. Wie haben wir wie mit Dornen andere verletzt, mit Schimpf und Spott anderen die Würde genommen. Wir sehen nur unser Kreuz und nicht jene, die ein noch viel schwereres zu tragen haben, sind nicht bereit zu helfen; ja, oft genug gehören wir sogar zu denen, die anderen ein schweres Kreuz aufladen. Bei Kleidung denken wir nur an ein tolles Outfit und teure Marken, nicht an die Funktion. Kleider schützen vor Kälte, Angriffen, Übergriffen. Ohne sie ist man verletzlich. Die Gegenwart Gottes ist uns im Alltag nicht immer bewusst. Vieles ist in den Menschen schon abgestorben, keine Gefühle mehr, weder Hass noch Liebe, vielleicht nur bodenlose Gier und sie wissen nicht, was sie tun, wenn sie andere ans Kreuz nageln. Sie lassen sich nicht „annageln“, wollen frei sein und frei nach ihrem Willen entscheiden. Jesus aber wollte den Willen des Vaters tun.

Jesu' Gehorsam gegenüber seinem Vater schenkte uns das Leben, seine Auferstehung ist Gottes Zu-sage an uns für ein Leben in Fülle. Zum Ausdruck kam dies bei der Feier durch das Entzünden der Osterkerze und der vielen kleinen Kerzen, die sich am Feuer der Osterkerze nährten. Gemeinsam spendeten sie Licht und Wärme und brannten auch noch still weiter, als die letzten Klänge des Ab-schlussliedes „Hewenu schalom alejchem – wir wünschen Frieden für alle“ im Gedenken an die Geschehnisse in der Ukraine verklungen waren.


Osterfreuden - Aktion der Firmlinge

Gleich drei Mal haben sich einige unserer Firmlinge in der Karwoche getroffen, um gemeinsam kleine Osterfreuden vorzubereiten. Begonnen haben sie mit dem Backen von Osternestchen, die sie – noch warm – mit Glückwunschkarten versahen und älteren Menschen im Pfarrgebiet persönlich zustellten. Am Mittwoch wurden traditionell für die Klienten des Vinzi-Busses Osterhäschen gebacken, Säckchen mit Süßigkeiten befüllt und persönlich am Kapuzinerparkplatz verteilt. Am Karfreitag schlussendlich wurden nochmals Osterhäschen gebacken, die dann am Ostersonntag bei den Gottesdiensten an die Gläubigen überreicht wurden. Die Jugendlichen haben damit viel Freude bereitet und gleichzeitig erleben dürfen/ müssen, dass nicht alle mit Gesund-heit, einem geregelten Einkommen und einem Dach über dem Kopf gesegnet sind.


Gehen und Brotbrechen

Gehen, reden, beten, gemeinsam Mahl halten – so erlebten es die Emmausjünger vor nahezu 2000 Jahren am dritten Tag nach Jesu Tod, so erlebten es aber auch einige Viktringer, die sich am Ostermontag gemeinsam auf den Weg machten. Nach einem ersten Gebet im Pfarrgarten ging es über Thal und Lambichl nach Neudorf und von dort über Stein und Kehrbach wieder zurück zum Pfarrhof.

Am Weg wurde geredet, die aufbrechende Natur bewundert und mit allen Sinnen wahrgenommen. In Gebet und Meditation wurde daran erinnert, dass auf jede Nacht ein neuer Morgen folgt, dass Trauer und Mutlosigkeit in Hoffnung und Lebensfreude verwandelt werden, dass wir nach Schmerz und Trauer den Gräbern den Rücken kehren und wieder in die Zukunft blicken müssen. Mit dem „Brotbrechen“ – einer Osterjause im Pfarrhof – klang dieser Nachmittag aus.


Wir sagen Danke für ihr soziales Gewissen

Die Bilder und Berichte von den Kriegsgeschehnissen in der Ukraine machen wohl die meisten von uns betroffen, schüren Ängste, erwecken Mitleid und das soziale Gewissen. So entstand die Idee, sämt-liche Einnahmen des Osterbasares des Sozialar-beitskreises sowie bei den österlichen Speiseseg-nungen am Karsamstag an ukrainische Flüchtlinge in Österreich weiterzugeben. Die Spendenbereitschaft hat all unsere Erwartungen übertroffen:
   ca. € 1.900 beim Osterbasar
   ca. € 7.200 bei den Speisesegnungen
Die Kollekte der Speisesegnungen wurde bereits zur Gänze an eine Viktringer Familie weitergeleitet, die einer ukrainischen Familie ihr Haus zur Verfügung stellt und ein vorübergehendes „Zuhause“ bietet.
Uns bleibt der demütige Dank für Ihre großzügige Unterstützung!


Aktuelle Covid-19-Bestimmungen

Diese sehen gemäß österreichischer Bischofskonferenz und Bundesregierung für den kirchlichen Bereich bis auf Widerruf nur mehr das Desinfizieren der Hände und das Tragen einer FFP-2-Maske beim Betreten und Verlassen der Kirche vor.


Das Ewige Licht brennt im Mai fur:

VIKTRING
01.05.- 07.05..   + Cäcilia Majdanek
08.05.- 14.05.: ++ d. Fam. Zwander, Kues u. Angeh.
15.05.- 21.05.: ++ d. Fam. Streiner
22.05.- 28.05.: ++ d. Fam. Houtz u. Angeh.

STEIN
01.05.- 07.05..   + Josefine Morell
08.05.- 14.05.: ++ d. Fam. Niemetz u. Fraisslich
15.05.- 21.05.. ++ Helmut Moritz u. Grete Wukowitz
22.05.- 28.05.: ++ d. Fam. Hipfl


Gottesdienste im Senecura Waldhaus

09.05.2022, 10 Uhr:  Der gute Hirte
23.05.2022, 10 Uhr: Maria, sei gegrüßet


Ein Neubeginn

Die Natur feiert ein Frühlingsfest. Die Blumenbeete sind bunt wie die Farbpalette eines Malers. Überall begegnet uns ein Abglanz deiner Liebe, o Herr.Du willst uns eine Freude bereiten, indem du immer wieder einen Anfang mit uns machst. Nach jedem Winter in den Beziehungen zwischen uns Menschen,  nach den Phasen der Kälte in unseren Worten und Herzen reichst du uns die Hand und lässt es grünen, wo die Welt zu verdorren scheint. Dankbar betrachten wir deine Schöpfung als ein Spiegelbild eines ewigen Neubeginns mit uns. Einmal, so hoffen wir, werden wir immerwährenden Frühling mit dir leben, in der Harmonie der Farben und Düfte , deren Abglanz du uns in der Natur zeigst.

(Hermann Multhaupt)