Aktuelles April 2021

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Für die Segnung zu Hause

Sollten Sie an unseren Segensfeier am Palmsonntag und am Karsamstag nicht teilnehmen können oder wollen, so stehen Ihnen für Ihre Segnung zu Hause wieder kleine, von den Firmlingen mit viel Liebe bemalte Weihwasserflaschen zum Selbstkostenpreis von € 1,00 zur Verfügung. Ebenso finden Sie in der Stiftskirche ab 26. März Vorlagen für die Segnung von Palmzweigen und Osterspeisen.


Kreuzwegandacht der Kinder

Der Karfreitag ist für jeden Christen ein Tag der Buße und der Trauer. Für unsere Schul- und Pfarrkinder ist er heuer aber auch ein kleiner Lichtblick nach einem Jahr der Distanz von Freunden und kirchlichen Veranstaltungen. Durch die Lockerung der Corona- Schutzmaßnahmen sind nun Andachten im Freien erlaubt. Es müssen jedoch alle Kinder bis 14 Jahren auch im Freien einen Mund-Nasen-Schutz tragen, Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene eine FFP2- Maske. Geltende Abstände sind einzuhalten.
Es ist ein zaghafter Schritt zu einer veränderten Normalität, von dem wir hoffen, dass er auch von pflichtbewussten Begleitern mitgetragen wird. So darf ich zur Kreuzwegandacht der Kinder am Karfreitag, 2. April um 15:00 einladen. Wir treffen uns vor der Stiftskirche!                         
 Diakon Charly Pomprein


Sind die zehn Gebote noch zeitgemäß?

Zugegeben: Die zehn Gebote sind richtig alt. Sie stammen aus der Zeit, als das Volk Israel nach der Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei durch die Wüste zog – auf der Suche nach dem gelobten Land. Bis heute haben die Zehn Gebote ihre Bedeutung jedoch nicht verloren. Im Gegenteil. Sie sind in unserer Gesellschaft die Basis für ein funktionierendes Miteinander und vermögen gerade in Zeiten wie diesen, wo vieles aus den Fugen gerät, Orientierung und Halt zu geben.
Wie sagte der Philosoph Albert Schweitzer (1875 bis 1965) einst: „Es gibt auf der Welt 30 Millionen Gesetze, um die zehn Gebote durchzuführen.“

Das erste Gebot besagt, dass wir neben Gott keine anderen Götter haben sollen. Wenn wir uns daran halten und Gott zu unserer „Mitte“ machen, ist dort kein Platz für andere „Götzen“ wie das krankhafte Streben nach Leistung, Macht oder Gier - nach Lebensinhalten, die uns dauerhaft schaden können.
Das zweite Gebot weist uns an, den Namen Gottes nicht zu missbrauchen. Das bedeutet zum Beispiel, dass wir keine Kriege in Gottes Namen führen sollen. Es bedeutet aber auch, dass wir Gott nicht für etwas verantwortlich machen sollen, was wir selbst ver-schuldet haben. Das Gebot hilft uns dabei, unser Handeln zu überdenken.
Kaum Ruhepausen, fehlende Erholung -  immer mehr Menschen landen in der Stress-Falle. Deshalb sollen wir uns am Sonntag Ruhe gönnen und entspannen – so das dritte Gebot - und nicht unser Leben total durchplanen und „ökonomisieren“.
Wir sollen Vater und Mutter ehren (viertes Gebot) -  und zwar vor allem dann, wenn unsere Eltern alt und schwach sind. Das ist in unserer leistungsorientierten Gesellschaft nicht immer einfach. Gott erinnert uns daran, dass der Wert des Menschen nicht von seiner Arbeitsleistung oder seinem Verdienst abhängt.
Das fünfte Gebot „Du sollst nicht töten“ bedeutet auch, dass man niemanden sozial isolieren oder Rufmord begehen darf (Stichwort Mobbing). Lügen über andere zu verbreiten, verletzt unsere Mitmen-schen und führt dazu, dass wir das Vertrauen in andere verlieren. Auch das achte Gebot „Du sollst nicht lügen“ erinnert uns daran, mitmenschlich zu handeln. Anderen, aber auch uns selbst zuliebe.
Gott möchte, dass wir unserem Nächsten respektvoll begegnen. Dazu gehört auch, dass wir unseren Partner nicht betrügen (siehe sechstes Gebot) und Beziehungen als etwas Wertvolles ansehen. Wenn wir uns daran halten, können wir uns sicher und gebor-gen fühlen. Auch das siebte Gebot („Du sollst nicht stehlen“) stärkt unser Miteinander. Gemeinschaft funktioniert nur dann, wenn der Einzelne ehrlich ist.
Die hübschere Frau, das größere Auto, der schönere Garten: Bestimmt war jeder von uns schon mal neidisch. Gott weist uns allerdings dazu an, nicht das zu begehren, was der andere hat (siehe Gebot neun und zehn). Wenn wir mit dem auskommen können, was wir schon haben, und nicht immer nach links und rechts schielen, geht es uns besser. Wir haben dann mehr Zeit und Energie, um auf das zu achten, was uns erfüllt und dauerhaft glücklich macht.

Kathrin Brüggemann, www.bene-maganzin.de;
BENE – Magazin des Bistums Essen; in Pfarrbriefservice.de


Fachmilienfastensonntag einmal anders

Traditionell gibt es am Familienfastensonntag „Trinksuppe“ unterm Steiner Kirchturm bzw. ein vielfältiges Suppenbuffet im Viktringer Pfarrhof. Covid-19 und die damit einhergehenden Bestim-mungen erfordern Flexibilität und Kreativität und so gab es diesmal am 2. Fastensonntag Suppen-Zutaten für zu Hause. Firmlinge hatten am Vortag Suppennudeln und Suppenwürfel portionsweise abgepackt und diese am Sonntag gegen eine Spende zu Gunsten der Projekte der Katholischen Frauenbewegung angeboten. – Ein Angebot, das gerne angenommen wurde. Für die Spenden in Höhe von € 506 zu Gunsten von Frauenprojekten in Guatemala sei an dieser Stelle gedankt.


Kreuzwege im hier und jetzt

Bereits im Vorjahr hatten sich SchülerInnen der da-maligen 7E-Klasse des BG/BRG Viktring gemeinsam mit ihrer Religionslehrerin Maria Stefania Gabrielli mit dem Leidensweg Jesu beschäftigt und ihre Gedanken in eindrucksvolle Bilder umgesetzt. Doch dann kam Covid-19 und das Projekt wurde „auf Eis gelegt“. Jetzt aber – 1 Jahr später – wurde der Kreuz-weg in der Stiftskirche installiert und lädt alle bis Freitag, den 26. März, zum Betrachten, Lesen und Reflektieren ein. Die 14 Stationen beschäftigen sich mit den Themen Engel – Freundschaft – Gegen den Strom – Geliebt – Schweigen – Hände – Herz aus Stein – Mut – Gewalt – Gerechtigkeit – Vorurteil – Warum – Überfahrt – Seele. Zu jedem der Bilder gibt es eine schriftliche Betrachtung, bestehend aus Bibelstellen, kritischen Gedanken, einem Zitat und Fragen zur Reflexion, verfasst von Maria Stefania Gabrielli und Barbara Engel.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Kreuzwegen endet dieser mit einer 15. Station – der Liebe. Sie ist wesentliche Botschaft und Auftrag für uns Christen. Zitiert wird bei dieser Station Mutter Teresa von Kalkutta, die unter anderem 14 Professoren aus den USA, die sie in einem ihrer Heime in Kalkutta besucht hatten, auf deren Frage, was sie denn nun von dieser Begegnung mitnehmen sollten, geantwortet hat:
  Lächelt euch an!
  Wenn ich sterbe, werden mir alle Armen
  entgegenlächeln.
  Alle Armen, die ich aufgenommen habe.
  Alle Armen, die ich gewaschen habe.
  Alle Armen, die ich geliebt habe.
  Und Jesus wird als Armer verkleidet sein.


Kleine Oster-Überraschungen allerorts

Nicht nur die Frauen unseres Sozialarbeitskreises haben heuer gebacken, gebastelt und gebunden, auch unsere Firmlinge waren diesmal auf eigene Initiative auf vielerlei Art und Weise fleißig. Zwei von ihnen halfen beim Binden der Palmbuschen. Zwei stellten sich in die Küche zum Backen von kleinen Osterpinzen und Reindlingen. Ein weiteres Mädchen hat Häschen und Ostereier gebastelt und auch beim Verkauf geholfen. Ihnen allen ein herzliches „Vergelt’s Gott“!

Doch auch auf jene, die nicht mehr zu den Gottesdiensten kommen können, wurde nicht vergessen. Eine Gruppe von Firmlingen bastelte für die Bewohner des Viktringer Altersheimes „Senecura Haus am Walde“ kleine Engel, welche von Diakon Pomprein am Karsamstag im Heim verteilt werden. Und schlussendlich gab es noch wunderschöne, auch von einem Firmling handgefertigte Osterbillets, welche der Pfarrer bei seinen Hausbesuchen überreichte. – Viele kleine gute Taten von engagierten Menschen mit Herz, die die Welt ein weniger bunter machen und den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermögen!


Unser Fastentuch

 

 


Das Ewige Licht brennt im April für

VIKTRING
28.03.- 03.04.: ++ d. Fam. Pomprein u. Steiner
04.04.- 10.04.: ++ d. Fam. Baumgartner u. Angeh.
11.04.- 17.04.: ++ d. Fam. Krassnig u. Angeh.
18.04.- 24.04.: ++ d. Fam. Gernassnig u. Tauscher
25.04.- 01.05.: ++ d. Fam. Zwander u. Kues

STEIN
28.03.- 03.04:    + Albina Schofnegger
04.04.- 10.04.:   + Anton Rekic
11.04.- 17.04.:   + Paul Schaschl
18.04.- 24.04.:   + DI Herbert Sammer
25.04.- 01.05.:   + Walter Kahlbacher


Osterwünsche

Ich wünsche dir,
dass die Auferstehungshoffnung dein Leben prägt; dass aus manchem dürren Zweig deiner Enttäuschung neue Begeisterung erblüht; dass das Osterlicht alle Dunkelheit deines Lebens ausleuchtet;
dass du spürst:
Der Auferstandene lebt mitten unter uns!

Franz Gruber


Zum Schluß

Im Leben geht es rauf
und runter: Bist du ganz oben, so genieße es mit Dankbarkeit. Bist du ganz unten, so blicke zuversichtlich nach oben.

www.oups.com

 

 

 

 
 
 
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