Aktuelles Februar 2021

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Gedenktag des heiligen Blasius

Eine Mutter eilte mit ihrem Sohn in den Armen zum Kerker. Sie bat den dort inhaftierten Arzt und Bischof Blasius um Heilung des Jungen, der eine Fischgräte verschluckt hatte und zu ersticken drohte. Durch sein Gebet und Eingreifen heilte Blasius den Jungen. So besagt es die Legende. Nur wenig ist von dem Bischof des armenischen Sebaste bekannt; nach grausamer Folter - man zerfleischte ihn mit eisernen Kämmen - soll er um 316 enthauptet worden sein.
An seinem Gedenktag, den 3. Februar, wird in der katholischen Kirche seit dem 16. Jahrhundert der Blasiussegen gespendet, welchen der Priester spricht, während er mit zweit gekreuzten Kerzen vor dem Gläubigen steht: „"Auf die Fürsprache des heiligen Bischofs und Märtyrers Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheiten und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist."
Blasius zählt zu den 14 Nothelfern und ist u.a. Patron von Dubrovnik, 79 Orten in Italien; der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, Blasmusikanten, Wollhändler, Schuh- und Hutmacher, Schneider, Weber, Bäcker, Müller, Maurer, Gipser, Steinmetze; der Haustiere und Pferde; für eine gute Beichte; gegen Halsleiden, Husten, Kehlkopfkrankheiten, Diphterie, Blasen-krankheiten, Blutungen, Geschwüre, Koliken, Zahn-schmerzen, Pest, Kinderkrankheiten; gegen Sturm und wilde Tiere.
Wir gedenken des Hl. Blasius bei unseren Gottes-diensten am 3. und 7. Februar.


Liebe braucht Nähe und Distanz

In der Coronakrise mit dem dauernden „Abstand halten“ spüren wir besonders, wie wichtig Nähe ist. Wenn wir jemand gern haben, möchten wir ihm nahe sein; die digitalen Möglichkeiten ersetzen die leibhaf-tige Nähe nur zum Teil. Wir wollen unsere Liebsten auch sehen und spüren können. Es geht uns sowohl um die räumliche als auch die emotionale Nähe.
Es geht um Zärtlichkeit, um Kuscheln, um Berührung und es geht um Vertrautheit, um gefühlte Gemein-samkeit. Das gibt Geborgenheit, das fühlt sich gut an, das tröstet. Von dem lebt die Liebe und das braucht die Liebe: die Liebe zu Freunden, die Liebe zwischen Kindern und Eltern, zu Oma und Opa und natürlich  besonders die Liebe zwischen Partnern.

Es ist gut, wenn wir in der Partnerschaft in vielen Dingen gleich „ticken“. Aber diese Sehnsucht, die grundsätzlich bei allen Menschen da ist, ist doch unterschiedlich: Der eine braucht mehr Nähe, die andere weniger und zuweilen ist dieses Bedürfnis nicht zur gleichen Zeit bei beiden gleich stark. Das ist normal und da heißt es, einen liebevollen und sensiblen Umgang mit viel Verständnis auf einer guten Gesprächsbasis zu pflegen.
Für eine gut gelingende Beziehung braucht es immer auch Distanz. Und das ist kein Zeichen von zu wenig, sondern von richtiger, stabiler Liebe. Auch das haben viele in der Coronakrise lernen müssen. Der Dichter Kahlil Gibran sagt: „Doch lasset Raum zwischen eurem Beieinandersein und lasset Wind und Himmel tanzen zwischen euch.“ Auch wenn das mit dem tanzenden Wind und Himmel zwar schön, aber nicht so einfach ist, so lebt die  Liebe ebenfalls  von „Zwischenräumen“.

In einer zu engen Wohnung ohne Ausgangsmöglichkeiten ununterbrochen beisammen sein zu müssen, das belastet uns, das belastet die Beziehung. Bei solcher Nähe kann es dem einen oder der anderen zu eng werden, ab und zu die Luft wegbleiben. Und da kann es auch manchmal zu Ausbrüchen kommen, zu verbalen, aber auch zu gewalttätigen. Da könnten körperliche wie seelische Wunden geschlagen werden, die schwer bis gar nicht mehr heilen können.
Soweit darf es nicht kommen. Es gilt, rechtzeitig Möglichkeiten der Distanz zu suchen, der inneren, aber auch der äußeren, und das mit dem Partner oder der Familie zu besprechen. Manchmal braucht es eine kurze Zeit ganz für sich und das am besten auch mit räumlichem Abstand. Das Aufräumen des Kellers, Schneeschieben beim Nachbarn oder ein kleiner Spaziergang können manchmal Wunder bewirken. Denn die Liebe braucht eben Nähe und Distanz.  
Dr. Luitgard Derschmidt, In: Pfarrbriefservice.de


Kindergarteneinschreibung 1. bis 5. März

Wenn Sie Ihr Kind ab dem Schuljahr 2021/ 2022 im Pfarrkindergarten betreut wissen wollen, so sind Sie gebeten, im Zeitraum von Montag, 1. März, bis Freitag, 5. März, – ausschließlich nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter der Ruf-nummer 0676/ 8772 5350 - zur Einschreibung zur Kindergartenleiterin Roswitha Kunter zu kommen.
Bedenken Sie dabei bitte:
* Geburtsdatum des Kindes frühestens 31.08.2018
* Als  Pfarrkindergarten  setzt  der  Kindergarten  zum
  einen  religiöse  Akzente in seiner Arbeit, zum ande-
  ren  ist  er  regelmäßig  in  das  Pfarrleben integriert,
  wofür selbstverständlich auch die Unterstützung und
  Förderung durch die Eltern erforderlich ist.


Aktuelle Covid 19 Bestimmungen

Mit der Verlängerung von Lockdown 3 bis mindes-tens 7. Februar bleiben auch die seit 28. Dezember gültigen kirchlichen Einschränkungen aufrecht. Bei Gottesdiensten erlaubt sind max. 10 Mitfeiernde, die sich zuvor in der Pfarrkanzlei anmelden müssen. Außerdem gilt das Einhalten von Mindestabständen zu Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, Maskenpflicht und die Desinfektion der Hände. Taufen und Trauungen sind grundsätzlich untersagt.


Nachruf auf + Walter Leutschacher

Alle haben wir unseren fixen Platz im Leben – sei es im Beruf, in der Familie, im Stammlokal, auf der Liegewiese in Maiernigg oder in der Kirche. Einer dieser Plätze – während der letzten 15 Monate schon sehr verwaist - bleibt nun für immer leer: Walter Leutschacher ist am 8. Dezember zu Hause am Steinhofweg verstorben.

Nahezu allgegenwärtig war er im Pfarrleben stets an der Seite seiner Frau Hildegard. Es gab kaum einen Sonntag, wo er nicht zunächst rechts außen in der letzten Bankreihe des vorderen rechten Blockes in der Steiner Kirche, danach bei der Staner Wirtin am großen Tisch in gemütlicher Runde saß. Dank seiner sportlichen Aktivitäten – er war bis zu seiner Erkran-kung leidenschaftlicher Tennisspieler und Schifahrer sowie im Sommer regelmäßig im Strandbad in Maiernigg anzutreffen – war der vierteljährliche Großkirchenputz in Stein bis zuletzt trotz seines fortgeschrittenen Alters mehr fröhliches Miteinander als körperliche Herausforderung für ihn.

Über Jahrzehnte hinweg trug er Monat für Monat pünktlich seine Pfarrbriefe aus und half im Seniorenclub sowie bei den Badefahrten. Sein Platz bleibt nun leer, wir aber denken an ihn.


Viktringer Dreikönigsaktion 2021 -
ein Hauch von Normalität

Ein gutes Jahr beginnt für viele grundsätzlich mit dem Besuch der Sternsinger. – Umso mehr 2021, wo so vieles seit Monaten nicht möglich ist und soziale Kontakte und Gottesdienstbesuche eingeschränkt sind. Viele Pfarren verzichteten heuer aufgrund der großen hygienischen Auflagen und daraus resultierenden organisatorischen Herausforderungen auf Hausbesuche und übermittelten die Grüße per Post oder Video. Wir versuchten, einen Hauch von Normalität zu vermitteln und wanderten traditionell durch das Pfarrgebiet, wenngleich die Heiligen Drei Könige den Segen vor den Häusern und mit Mund-Nasen-Schutz überbringen mussten. Der Freude der 30 Kinder und Jugendlichen, die von 2. bis 5. Jänner unterwegs waren, tat dies keinen Abbruch.

Gedankt wurde es ihnen mit großer Spendenbereitschaft, vielen lobenden und dankbaren Worten und einer Unmenge an Süßigkeiten. Obgleich aufgrund der Corona-Bestimmungen die Mehrparteienhäuser nicht besucht werden durften (für deren Bewohner sangen die Sternsinger am Samstag und am Sonntag im Halbstundentakt von 11 Uhr bis 15 Uhr in der Stiftskirche), konnte mit aktuell € 17.368,13 das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten „eingesungen“ werden. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ dafür allen KönigInnen, BegleiterInnen und Köchinnen! Und was uns mindestens genauso wie das Spendenergebnis freut: alle sind gesund geblieben!

„Was mir am besten am Sternsingen gefallen hat, waren die vielen Leute, die sich so sehr über unseren Besuch gefreut haben“, meinte eine der Königinnen. Genau diese Leute sowie die Projektpartner in den ärmsten Ländern der Welt – heuer vorranging in Indien - waren die Motivation, auch unter diesen erschwerten Bedingungen die Familien persönlich zu besuchen und ihnen zu zeigen: ihr seid nicht alleingelassen – wir sind für euch da!


Nicht alle Engel haben Flügel
Firmlinge im Dienst am Nächsten

Ein wesentlicher Bestandteil der Firmvorbereitung ist das Schärfen des sozialen Gewissens, das gerade bei Kindern, aber auch noch bei Jugendlichen ohne-hin stark ausgeprägt ist. So setzen sich die Firmkandidaten bei ihren Projekten u.a. mit der Caritas, dem Vinzi-Bus, der Freiwilligen Feuerwehr oder dem Familienfastensonntag auseinander. Um die Teilnehmerzahlen an den einzelnen Projekten möglichst gering zu halten, sind die Jugendlichen heuer aufgefordert, eineigenes Projekt zu gestalten.

Dabei bewiesen einige, dass sie die für die Firmung erforderliche menschliche Reife bereits erreicht haben. Drei Mädchen schlossen sich zusammen und gestal-teten für die Bewohner des „SENECURA Wald-hauses“ wunderschöne Weihnachtskarten, welche vom Hauspersonal verteilt wurden. Das Friedenslicht  ( samt  Kuchen )  zu älteren Menschen zu bringen, war Projekt eines Jungfeuerwehrmannes. Das Backen von Muffins, das Basteln von Bienenwachstüchern als Verpackung da-für und die persönliche Zustellung an Nachbarn ist ein weiteres Projekt. Und hätten die Corona-Bestim-mungen dem keinen Riegel vorgeschoben, so hätten einige Jungs Kinder in betreuten Viktringer Einrichtun-gen besucht und beschenkt. Jugendliche wie diese machen diese Zeit ein wenig wärmer und heller.


Das Ewige Licht brennt im Februar für

VIKTRING
31.01. – 06.02.:      auf gute Meinung (Fam. Waska)
07.02. – 13.02.: ++ d. Fam. Zwander, Kues u. Ang.
14.02. – 20.02.:   + Waltraud Gratzer
21.02. – 27.02.: ++ d. Fam. Kirchbaumer u.Ang.
28.02. – 06.03.:   + Norbert Wallisch

STEIN
31.01. – 06.02.: ++ Lore u. Hermann Müller
07.02. – 13.02.: ++ Josefine u. Kurt Morell
14.02. – 20.02.: ++ Maria Schellander, Anna u. Hans
      Kropfitsch
21.02. – 27.02.: ++ Roman u. Gertrude Mikula
28.02. – 06.03.: ++ Mathilde u. Leopold Morak


Seniorengebet speziell
(aber nicht nur in der Faschingszeit
)

Was soll man noch in alten Tagen unserem Herrgott alles sagen:
Ach, lieber Gott,
im Knie Arthrose,
der Bauch passt nicht mehr in die Hose;
das Kreuz wird auch schon krumm,
die Hüfte knackt,
das ist doch dumm.
Auch der Kopf,
er wackelt sehr,
die Hände zittern immer mehr.
Ach Gott, was hab ich nur verbrochen,
verschlissen sind Gelenk und Knochen.
Doch schöne kleine Altersgeschenke
sind künstliche Zähne und Gelenke.
Wenn in der Früh
kein Schmerz sich regt,
schnell schauen,
ob das Herz noch schlägt.
Und dennoch, Herr,
will ich dir sagen:
Mag auch das Knacken noch so plagen,
trotz aller Fülle von Beschwerden
bin ich gern auf dieser Erden.
Wenn das Zwacken
und das Zwicken
wär‘n eines Tages ausgelitten
und hörte alles plötzlich auf,
wär‘ ja vorbei mein Lebenslauf.
Drum, lieber Gott,
hör auf mein Bitten
und lass es noch lange weiterzwicken!

 

 

 
 
 
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